Geschichte
Im frühen Mittelalter wurde in der Siedlung eine St.-Martins-Kirche als Mutterkirche für die Orte Kilchberg, Rünenberg und Zeglingen errichtet, im Jahr 1226 wurde die Siedlung nach ihr Chilperch genannt. Wahrscheinlich gehörte Kilchberg zum Bistum Basel und gelangte später in den Besitz des Grafen von Frohburg. Diese gaben die Ortschaft an eine Familie weiter, welche sich nach Kilchberg benannte, seit 1376 sind die Grafen von Thierstein als Besitzer der Siedlung erwähnt.
Zwischen 1400 und 1870 hielt der Chorherrenstift in Rheinfelden das Kirchenpatronat über St.-Martin, erst danach ging dieses Recht an die Stadt Basel über, die seit 1461 im Besitz von Kilchberg war.
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