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Kolumbien

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25.02.2021
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Geschichte

Bereits vor der Kolonisation gab es eine Chibcha-Siedlung namens Guacha an der Stelle des heutigen Soacha. 1600 gründete der Spanier Luís Henriquez den neuen Ort Suacha, der aber bis Mitte des 19. Jahrhunderts ein unbedeutendes Dorf blieb.

Laut einer Zählung am 4. September 1759 wohnten in Soacha 332 Indios, und im Einwohnerregister standen 430 personas. Elf Jahre später wohnten Statistiken zufolge 611 Indios und 718 Weiße in Soacha.

Am 12. Juli 1785 zerstörte ein Erdbeben die Kirche des Ortes, die bis 1791 wieder aufgebaut wurde. Am 16. November 1827 wurde die neue Kirche durch ein weiteres Erdbeben zerstört; die daraufhin neu errichtete Kirche ereilte am 1. September 1917 das gleiche Schicksal. Sie wurde renoviert und 1921 neu eingeweiht und durch das Erdbeben am 9. Februar 1967 erneut beschädigt.

1875 wurde der Ort in Soacha umbenannt und als offizieller Ort in der Provinz Cundinamarca anerkannt. 1895 begann der Bau der Südlinie der Eisenbahn von Bogotá, die ins damals 18 Kilometer entfernte Soacha führte und die 1898 fertiggestellt wurde. Ein Jahr später wurde die Eisenbahnlinie bis zum Tequendama-Wasserfall ausgebaut, und Soacha wurde an das Telegrafennetz angeschlossen.

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