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Deutschland

Bundesrepublik Deutschland

Hauptstadt
Berlin
 
Fläche
357.027 km²
 
Bevölkerung
82.716.000
 
pro km²
232 Einwohner
 
BIP/Einwohner
US-$
 

Datum & Zeit
20.10.2019
08:42
 
 
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»
 

Geschichte

Schon vor 3000 Jahren war die fruchtbare Gegend im Saalegrund besiedelt. Hiervon zeugen Tonscherben und Bronzegegenstände aus der Hallstattzeit, die Anfang dieses Jahrhunderts in den Hügelgräbern links der Waizenbacher Straße ausgegraben wurden.

Die Besiedlung der jetzigen Stelle unseres Dorfes geht wahrscheinlich auf die um 530 n. Chr. in das Saaletal vordringenden Franken zurück.

Im Jahre 777 wird Diebach erstmals urkundlich erwähnt, als Karl der Große sein Besitztum in Hammelburg mit seinen „Zugehörigen“ Thyupfbah (Diebach), Achynebah (Eschenbach) und Harital (Erthal) dem Kloster Fulda unter dessen erstem Abt Sturmius in einer Schenkung übereignete. Diebach war damals ein Vorwerk von Hammelburg, mit dem es eine wirtschaftliche und militärische Einheit bildete.

Eine weitere Urkunde aus dem Jahre 817 (812?) bezeugt neben der Existenz dreier Mühlen an der Saale bereits eine Kirche, die man am Standort des heutigen Gotteshauses annehmen darf. Vermutlich als Steinbau, wurde das Kirchengebäude wohl im frühchristlich - romanischen Stil der Karolingerzeit errichtet. Als Kirchenpatron kann man wie bei den meisten Kirchen des Raumes aus dieser Zeit den heiligen Martin annehmen.

Um das Jahr 900 werden in einem Bestandsbrief des Klosters Fulda als sein Besitz in Diebach des Weiteren 20 Güter mit 10 Hörigen - 30 freie Ackerbauern - 60 abgabepflichtige Hofsassen und 25 zinspflichtige Knechte genannt. Rechnet man hierzu noch die Familienangehörigen, so ist ersichtlich, dass Diebach schon im 10. Jhd. ein recht ansehnlicher Ort war.

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