Flagge von Schweiz

Schweiz

Hauptstadt
Bern
 
Fläche
41.285 km²
 
Bevölkerung
7.264.000
 
pro km²
176 Einwohner
 
BIP/Einwohner
US-$
 

Datum & Zeit
23.11.2019
00:24
 
 
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Geschichte

Zur Zeit der Römer führte die wichtige Strasse von Vindonissa nach Augusta Raurica durch das heutige Gemeindegebiet. In einem Dokument aus dem Jahr 1284 wird das Dorf erstmals als Efingen urkundlich erwähnt. Im Mittelalter war es Teil des Dinghofes Elfingen, das dem Kloster Murbach im Elsass gehörte. Der Dinghof verfügte über umfassende Rechte in der näheren Umgebung und wurde 1291 an die Habsburger verkauft. Königin Agnes von Ungarn schenkte 1322 den Besitz dem Kloster Königsfelden in Windisch.

1460 eroberte Bern die Herrschaft Schenkenberg, wozu auch Effingen gehörte. Damit sicherten sich die Berner den wichtigen Passübergang über den Bözberg an der Grenze zu Vorderösterreich. Effingen lag nun im Gerichtsbezirk Bözen des Amts Schenkenberg und war somit ein Teil des Berner Aargaus. 1514 übernahm Bern den vollständigen Besitz über den einstigen Dinghof. 1528 wurde die Reformation eingeführt. Bis ins 19. Jahrhundert herrschte Landwirtschaft mit Weinbau vor. Zusätzlichen Verdienst brachten die Verarbeitung von Baumwolle in Handarbeit und Vorspanndienste auf der 1779 neu gebauten Bözberg-Passstrasse.

Im März 1798 marschierten die Franzosen in die Schweiz ein, entmachteten die «Gnädigen Herren» von Bern und riefen die Helvetische Republik aus. Effingen gehört seither zum Kanton Aargau. Am 2. August 1875 wurde Effingen mit der an diesem Tag eröffneten Bözberglinie an das Eisenbahnnetz angeschlossen; der Bahnhof lag allerdings rund zwei Kilometer vom Dorfzentrum entfernt. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nahm die Bevölkerungszahl um fast einen Viertel ab und stagnierte bis etwa 1980. Dann setzte jedoch eine rege Bautätigkeit ein, die sich mit der Eröffnung der Bözbergautobahn im Jahr 1996 noch verstärkte.

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