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Deutschland

Bundesrepublik Deutschland

Hauptstadt
Berlin
 
Fläche
357.027 km²
 
Bevölkerung
82.716.000
 
pro km²
232 Einwohner
 
BIP/Einwohner
US-$
 

Datum & Zeit
19.09.2019
14:34
 
 
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Geschichte

Urkundlich erwähnt wurde Eggenfelden erstmals im Jahr 1120, als das Kloster Baumburg in der Nähe von Trostberg von Gräfin Adelheid von Sulzbach-Rosenberg ein Zinsgut namens "etinvelt" geschenkt bekam.

Im Jahr 1259 übernahm das Haus Wittelsbach die Oberhoheit über diese Gegend und somit auch den Ort. Die Wittelsbacher bewirkten den Ausbau Eggenfeldens zu einem befestigten Wirtschaftsmarkt mit eigenen beschränkten Rechtsbefugnissen und der Ortsname wurde von "etinvelt" in "Ecknfeld" geändert.

Seit dieser Zeit verwalten die Bürger den Markt in einer Ratsverfassung sowie einem äußeren und einem inneren Rat weitgehend selbst. Nach 1440 wird Eggenfelden dann Sitz des Pfleggerichts welches zum Beginn des 19. Jahrhunderts in ein Landgericht und 1862 in ein Bezirksamt (heute Landratsamt) umgewandelt wurde.

Die benachbarte, mittlerweile eingemeindete alte Siedlung Gern wurde 1347 zur Hofmark erhoben. Der "Gerner", ein traditioneller Jahrmarkt, wird jedes Jahr im April abgehalten.

Mit der Eröffnung der "Rotttalbahn" von Neumarkt-Sankt Veit über Eggenfelden und Pfarrkirchen nach Pocking erhielt der Ort am 1. September 1879 Anschluss an das Eisenbahnnetz. Die Bahnverbindung (Mühldorf -) Neumarkt-Sankt Veit - Pocking (- Passau) wird heute durch die SüdostBayernBahn (Infrastruktur und Personenverkehr, teilweise Güterverkehr) sowie durch Railion (Güterverkehr) betrieben.

1902 wurde Eggenfelden dann zur Stadt erhoben.

1972 wurde die Hofmark Gern nach Eggenfelden eingemeindet.

Früher war Eggenfelden Kreisstadt des Landkreises Eggenfelden. Im Jahre 1972 verlor Eggenfelden diesen Status durch die Landkreisreform an Pfarrkirchen, die aus diesem Landkreis zusammen mit dem Landkreis Pfarrkirchen den neuen Landkreis Rottal-Inn bildeten.

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