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Schweiz

Hauptstadt
Bern
 
Fläche
41.285 km²
 
Bevölkerung
7.264.000
 
pro km²
176 Einwohner
 
BIP/Einwohner
US-$
 

Datum & Zeit
29.01.2020
00:36
 
 
+
»
 

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1082 unter dem Namen Faverneis. Später erschienen die Bezeichnungen Fauarniaco, Fauarniei, Fauernie im 12. Jahrhundert, Fauerni (1177), Favernie (1228), Favarnye (1285), Fauarnier (1342), Fauarnye (1445) und Faruagnie (1668). Als deutsche Versionen sind Fauernachen (1555) und Fauernach (1578) überliefert. Der Ortsname geht auf den gallorömischen Personennamen Fabrinius zurück.

Seit dem Mittelalter gehörte Farvagny zur Herrschaft Pont, die 1250 unter den Einflussbereich der Grafen von Savoyen gelangte. Schon vor der ersten Nennung war Farvagny eine Pfarrei. Die Chorherren vom Grossen Sankt Bernhard gründeten 1228 im Ort ein Priorat.

Durch Kauf kam Farvagny 1483 zusammen mit der Herrschaft Pont unter die Herrschaft von Freiburg. Dieses wandelte die Herrschaft in die Vogtei Pont-Farvagny um. Als das Schloss Pont zu Beginn des 17. Jahrhunderts verfiel, wurde Farvagny 1617 der neue Hauptort der Vogtei. Die Vögte residierten von nun an im ehemaligen Gerichtsgebäude von Farvagny-le-Grand, das zum Schloss umgebaut wurde. Im 17. Jahrhundert erhielten die Bürger von Farvagny von der Stadt Freiburg gewisse Freiheiten zugesprochen.

Nach dem Einmarsch der französischen Truppen im Jahr 1798, welche das Ende des Ancien régime einleitete, blieben der Vogt und die Dorfbewohner bis zur Kapitulation der Stadt Freiburg treu. Während der Helvetik gehörte Farvagny zum Bezirk Romont. 1803 wurde es zum Hauptort des Bezirkes Farvagny erhoben, bevor es 1848 mit der neuen Kantonsverfassung in den Saanebezirk eingegliedert wurde.

Im Jahr 1995 entschieden sich die Bewohner von Farvagny-le-Grand, Farvagny-le-Petit, Grenilles und Posat für das Zusammengehen ihrer Gemeinden. Damit kam es zur ersten grossen Gemeindefusion im Kanton Freiburg, die auf den 1. Januar 1996 rechtskräftig wurde; die neue Gemeinde erhielt den Namen Farvagny.

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