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Deutschland

Bundesrepublik Deutschland

Hauptstadt
Berlin
 
Fläche
357.027 km²
 
Bevölkerung
82.716.000
 
pro km²
232 Einwohner
 
BIP/Einwohner
US-$
 

Datum & Zeit
20.06.2019
23:36
 
 
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»
 

Geschichte

Im Jahr 1003 wurde Kronach als „Urbs Crana“ erstmals urkundlich erwähnt. Kaiser Heinrich V. schenkte Kronach mit Umland 1122 dem Bistum Bamberg, das bis 1803 die Herrschaft über die Stadt behielt.
Zwischen der Reformationszeit (ab 1520) und dem Westfälischen Frieden von 1648 stellte Kronach das nördliche Bollwerk des katholischen Erzbistums Bamberg zum protestantischen Sachsen dar. Infolge dieser Grenzlage wurde die Festung Rosenberg zu einer der größten frühneuzeitlichen Burganlagen ausgebaut.

Während des Dreißigjährigen Kriegs wurde Kronach in den Jahren 1632 bis 1634 mehrfach von einer großen Überzahl von Schweden belagert. Durch den wehrhaften Stadtaufbau und das Eingreifen der Bürger wurden diese Angriffe jedes Mal abgewehrt. Noch heute erinnert eine jährliche Schwedenprozession, bei der die Frauen vorausgehen, an diese Ereignisse.
Im Jahre 1759 lagerten die feindlichen Preußen entlang des Kreuzberges, wobei es wohl zu keinen Kampfhandlungen kam. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 wurde Kronach vom Bistum Bamberg an Bayern übertragen. Napoléon Bonaparte hielt 1806 sein Feldlager in Kronach und startete von hier aus den Angriff auf Preußen.

Den Zweiten Weltkrieg überstand Kronach relativ unbeschädigt und wurde im April 1945 von den Amerikanern besetzt. Die Nachkriegszeit war durch die Nähe zur Innerdeutschen Grenze sowie die Integration einer großen Zahl von Heimatvertriebenen geprägt.

Die Landesgartenschau 2002 stellte den jüngsten Meilenstein der Stadtgeschichte dar, da die Vorbereitung dieser Veranstaltung eine Sanierung von Bau- und Umweltsünden der zurückliegenden Jahrzehnte ermöglichte.

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