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Deutschland

Bundesrepublik Deutschland

Hauptstadt
Berlin
 
Fläche
357.027 km²
 
Bevölkerung
82.716.000
 
pro km²
232 Einwohner
 
BIP/Einwohner
US-$
 

Datum & Zeit
19.09.2019
20:53
 
 
+
»
 

Geschichte

Malschenberg war früher ein Ortsteil von Malsch. Aus diesem Zusammenhang her soll sich auch der Ortsname entwickelt haben. Der Name soll aus der Bezeichnung "Malsch-vor-dem-Berg" entstanden sein. So könnte Malschenberg eine Gründung von Einwohnern des Ortes Malsch sein. Auch die Lage von Malschenberg lässt diese Annahme als möglich erscheinen:

Malschenberg liegt an der Bergflanke des Letzenberg zur Rheinebene hin. In der Rheinebene gibt und gab es schon immer fruchtbares Ackerland. Malsch liegt südlich auf der gegenüber liegenden Seite des Berges, also hinter dem Berg (von der Rheinebene aus betrachtet). Möglicherweise bauten sich Malscher Bauern, die in der Rheinebene fruchtbare Felder hatten, in deren Nähe Behausungen, um Unterschlupf bei schlechtem Wetter zu finden. Diese wurden im Laufe der Zeit immer mehr ausgebaut.

1294 wurden zwei Höfe, die das Hochstift Speyer erwarb, erstmals auf einer Kaufurkunde erwähnt. Der Ortsname Malschenberg findet sich erstmals 1340 in einem speyerer Verzeichnis der Leibeigenen im benachbarten Frauenweiler. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts empfanden die Malschenberger die Steuern und Umlagen als zu hoch und beantragten daher 1801 die Trennung vom Hauptort Malsch. Der Bischof von Speyer stimmte zu, allerdings kam es durch die politischen Umbrüche zu Verzögerungen. Durch die Säkularisation gelangte der Ort zu Baden, das schließlich 1812/13 die Selbständigkeit gewährte. Ab 1938 gehörte Malschenberg zum Landkreis Heidelberg. 1972 verlor der Ort seine Selbständigkeit und wurde zu Rauenberg eingemeindet.

In den 80er Jahren wurde die baufällige Kirche von Malschenberg abgerissen und durch ein modernes Gebäude aus Beton ersetzt. Diese Maßnahme war allerdings umstritten und führte in der Gemeinde zu Streitigkeiten.

Die Blasonierung des Wappens lautet: In Silber eine blaue Traube mit grünem Stiel und zwei grünen Blättern. Es geht zurück auf ein Gerichtssiegel aus dem Jahr 1813. Die Traube symbolisiert den damals für den Ort wichtigen Weinbau. Die Blau-Weiße Flagge wurde 1967 vom Innenministerium verliehen.

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