Flagge von Malta

Malta

Hauptstadt
Valletta
 
Fläche
316 km²
 
Bevölkerung
403.000
 
pro km²
1.275 Einwohner
 
BIP/Einwohner
US-$
 

Datum & Zeit
18.07.2019
02:30
 
 
+
»
 

Geschichte

Ihr Name ist von einem arabischen Begriff abgeleitet, das im Deutschen etwa "Wohnort eines Fischers" bedeutet. Allerdings könnte der Name auch von dem maltesischen Begriff "Omm Sidna" (dt.: Mutter Gottes) abgeleitet sein, da es früher an dieser Stelle vermutlich eine kleine Marienkapelle gab.

Msida war früher ein kleines Fischerdorf. Heute ist es natürlich mehr verstädtert, aber es gibt dort immer noch einige Fischer.

Msida wurde 1867 eine eigene Gemeinde. Die Siedlung entstand um ein paar Hütten im Landesinneren an der heutigen Valley Road und einige kleine Straßen und Wege, die hoch zum Gebiet Villambrosa führten. Dieser Zustand dauerte allerdings nicht lange, da 1881 die neue Kirchengemeinde Ħamrun abgespalten wurde. Heute ist die Villambrosa Street eine stille Erinnerung an Msidas Gerichtsrecht in dieser Gegend. In der Folge gingen Msida weitere Gebiete an neue Gemeinden verloren, so 1918 an Santa Venera, 1968 an Pietà und 1969 an Ta' Xbiex.

Die Bevölkerung Msidas, die zu den besten Zeiten schon 11000 betragen hatte, schrumpfte so wieder auf 6000. Trotz der vorgenannten Aderlässe hat die Bevölkerung - insbesondere durch Siedlungsneubau im Außenviertel Swatar wieder auf 7600 zugenommen. In Swatar liegt auch das St. Martin’s College, eine führende, private weiterführende Schule.

Heute ist Msida eine quirlige Universitätsstadt und die Entwicklung hat sich auf eine ständig wachsende Zahl von Studenten an der Universität von Malta konzentriert. Ebenso entstanden in der Stadt in den letzten Jahren etliche neue Dienstleistungsbetriebe.

Basierend auf dem Artikel Msida der freien Enzyklopädie Wikipedia unter der GNU Free Documentation License.
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