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Deutschland

Bundesrepublik Deutschland

Hauptstadt
Berlin
 
Fläche
357.027 km²
 
Bevölkerung
82.716.000
 
pro km²
232 Einwohner
 
BIP/Einwohner
US-$
 

Datum & Zeit
27.05.2024
11:00
 
 
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Geschichte

Pleizenhausen wurde erstmals urkundlich in einem Güterverzeichnis des St. Simeonstifts zu Trier im Jahre 1098 erwähnt. Doch ist anzunehmen, dass sich auf dem Gebiet der heutigen Gemarkung schon viel früher menschliche Siedlungen befanden, denn im Südwesten des Ortes stößt man auf den Äckern heute noch auf Reste einer ehemaligen römischen Villa rustica. Auch traten bei Straßenbauarbeiten die Steine einer schon lange vermuteten Römerstraße zu Tage.

1251 hatte König Wilhelm von Holland ein Heerlager zu Pleizenhausen, von wo er nach Boppard weiter zog. In der Folgezeit wechselte die herrschaftliche Zugehörigkeit von Pleizenhausen häufig.
1263 verkaufte der Ritter Eberhard von Sütersten den Pleizenhausener Brühl an das Zisterzienserkloster Kumbd. Die Grafen von Sponheim teilten sich mit den Herren von Stein-Kallenfels die 24 Lehen zu gleichen Teilen. Jedem stand die Hälfte der Gerichtsfälle, Bußen und Frevel zu.

Im Jahre 1400 belehnte der Pfalzgraf Rupprecht den Dietmar von Reifenberg mit dem Zehnten von Pleizenhausen. Die im Jahre 1500 in Pleizenhausen gezählten 20 Hofstätten waren in die Gerichtsbarkeiten Kurpfalz, Sponheim Kastellaun sowie die Stein-Kallenfelser und die Schmidtburger aufgeteilt.

Seit 1673 gab es eine Schule in Pleizenhausen, zu deren Einzugsbereich auch die Dörfer Altweidelbach, Bergenhausen und Rayerschied gehörte.
1738 schieden die Altweidelbacher wegen des weiten Schulweges aus dem Verbund aus. 1971 wurde an dieser Schule letztmalig unterrichtet.

In der Zeit des Nationalsozialismus wurde zwischen den Ortschaften Bergenhausen und Pleizenhausen ein Lager des Reichsarbeitsdienstes errichtet, welches 1945 durch Bomben völlig zerstört wurde. Im zweiten Weltkrieg gerieten während eines Luftkampfes drei landwirtschaftliche Anwesen im Ortskern durch Leuchtspurgeschosse in Brand.

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