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Deutschland

Bundesrepublik Deutschland

Hauptstadt
Berlin
 
Fläche
357.027 km²
 
Bevölkerung
82.716.000
 
pro km²
232 Einwohner
 
BIP/Einwohner
US-$
 

Datum & Zeit
22.07.2024
01:32
 
 
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Geschichte

Um 500–800 n. Chr. wird eine fränkische Siedlung auf einer erhöhten Stelle, einer „Ward“, gegründet. Der Name Rees soll auf „Rys“ = Reis = Rees (Weidengehölz mit Röhricht) zurückgehen.

Von 657–739 wurde der Niederrhein durch den irischen Mönch Willibrord christianisiert. Um 1000 wurde Aspel erstmals urkundlich erwähnt. Am 14. Juli 1228 erhob der Kölner Erzbischof Rees zur Stadt. Diese ist damit die älteste Stadt am unteren Niederrhein und weist zu dieser Zeit etwa 150 Gebäude und 600 Bewohner auf.

1289/90 begann der Bau der Stadtmauer und wurde um 1350 abgeschlossen. Im Jahr 1392 gelangten Rees und Aspel endgültig zur Grafschaft und dem späteren Herzogtum Kleve.

Während des spanisch-niederländischen Krieges (Achtzigjähriger Krieg) wurde Rees 1598 durch ein spanisches Söldnerheer eingenommen und besetzt. Nach dem Tode des letzten Klever Herzogs Johann Wilhelm (1609) gehörte Rees im Jahr 1614 zu Brandenburg. Von 1616 bis 1625 errichteten die Niederländer die große ausgedehnte Festung Rees nach holländischem System.

Um 1800 hatte Rees etwa 3.000 Bewohner. Als Folge des Wiener Kongresses (1815) wurde die Stadt im Jahr 1816 Sitz des neuen Kreises Rees. 1842 wurde der Sitz des Kreises nach Wesel verlegt. Der Name des Kreises blieb erhalten („Kreis Rees, Sitz in Wesel“). 1856 wurde die Eisenbahnstrecke Oberhausen – Arnheim der Köln-Mindener Eisenbahn eröffnet.

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden auch in Rees jüdische Bürger verfolgt und deportiert. Bei einem großen Luftangriff am 16. Februar 1945 wurde die Stadt fast gänzlich zerstört.

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