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Deutschland

Bundesrepublik Deutschland

Hauptstadt
Berlin
 
Fläche
357.027 km²
 
Bevölkerung
82.716.000
 
pro km²
232 Einwohner
 
BIP/Einwohner
US-$
 

Datum & Zeit
25.06.2019
15:57
 
 
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Geschichte

Der Ort wurde unter dem Namen Schadehusen im Jahre 1294 im Zuge eines Hofverkaufes erstmals schriftlich erwähnt. Er unterlag damals der Gerichtsbarkeit des Zentgerichtes Meckesheim und war zu dieser Zeit und in der Folge Teil des Herrschaftsgebietes diverser Adels- und Ministerialenfamilien. Als im Jahre 1562 Hans von Sturmfeder das Erbe unter seinen Kindern aufteilte, wurde das an die jüngste Tochter Katharina fallende Gebiet von Schatthausen erstmals als eigene Einheit behandelt.

Seit die Gerichtsbarkeit der Herrschaft Schatthausen im 14. Jahrhundert an Kurpfalz gefallen war, erstritten die adeligen Herren immer wieder Sonderrechte, welche vor Ausbeutung schützen sollten. Im 19. Jahrhundert ging die Herrschaft an das Großherzogtum Baden über und im Jahre 1848 verlor Schatthausen seine letzten Privilegien. Die adelige Herrschaft, die spätestens seit dem 14. Jahrhundert im noch heute existierenden und bewohnten Wasserschloss residierte, verlor damit völlig an politischer Bedeutung.

War Schatthausen im 18. und 19. Jahrhundert ein eher armes Bauerndorf, konnten später mit dem Tabakanbau und der Kalkgewinnung neue Wirtschaftszweige erschlossen werden. So stand von Ende des 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts ein Bergwerk im Kalksteinbruch am Hummelberg in Schatthausen.

Schatthausen besaß vom 14. Mai 1901 bis 1968 einen Bahnhof an der Bahnstrecke Wiesloch–Meckesheim, der seinen Personenverkehr am 1. Juni 1964 verlor.

Im Zuge der Kreisreform wurde Schatthausen am 31. Januar 1972 nach Wiesloch eingemeindet.

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