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Deutschland

Bundesrepublik Deutschland

Hauptstadt
Berlin
 
Fläche
357.027 km²
 
Bevölkerung
82.716.000
 
pro km²
232 Einwohner
 
BIP/Einwohner
US-$
 

Datum & Zeit
19.09.2019
20:51
 
 
+
»
 

Klima

Klimatisch macht sich die im Vergleich zum benachbarten Odenwald geringere topographische Höhenlage durch höhere Temperatur und geringere aber i. d. R. ausreichende Niederschlagsmengen (> 600 l/m² pro Jahr; d. h. Niederschlag größer als Verdunstung, für die herkömmlichen Feldfrüchte keine zusätzliche Bewässerung notwendig) günstig bemerkbar. Auch die strahlungstechnisch vorteilhafte recht offene Lage von Tal und Hochflächen ist wahrscheinlich agrarisch von Nutzen. Der Temperaturverlauf zeigt meist im späten Juli und frühen August ein Maximum, mehrere Tiefpunkte treten von Anfang Dezember bis Mitte Februar auf (alles: eigene Aufzeichnungen 1987-1996). In den im Vergleich zum Sonnenstand teils verspäteten thermischen Extremen und im Wintermaximum des Niederschlags (besonders Dezember) kommen Eigenschaften eines überwiegend subozeanischen bis subkontinentalen Übergangsklimas zu Geltung. Es darf angenommen werden, dass die nördlich gelegenen Höhen des Odenwalds (bis ca. 600 m ü. NN) ggf. niederschlagsmäßig abschirmenden Effekt oder geringen Staueffekt bewirken, temperaturmäßig v. a. bei West- bis Nordwind schwacher erwärmender Föhneffekt zu veranschlagen ist (nicht belegt). Kurzfristige Schwankungen der Witterungsverhältnisse führen wie überall in den Mittelbreiten gelegentlich zu bemerkenswerten „historischen“ Ereignissen:
 • niedrigste (Tiefst-)Temperatur: ca. -30 Â°C, vermutlich Winter 1928/29;
 • Schneehöhe über 50 cm: März 1987, Dezember 2001;
 • letztmals Bach begehbar zugefroren: Ende der 1960er-Jahre;
 • regionales „Jahrhundert“-Hochwasser: Dezember 1993;
 • Sturmereignisse: Spätwinter 1990, Weihnachtssturm Lothar 1999.

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