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Deutschland

Bundesrepublik Deutschland

Hauptstadt
Berlin
 
Fläche
357.027 km²
 
Bevölkerung
82.716.000
 
pro km²
232 Einwohner
 
BIP/Einwohner
US-$
 

Datum & Zeit
21.07.2024
02:55
 
 
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»
 

Geschichte

Die Anfänge der Stadt reichen mehr als 750 Jahre zurück. Strasburg wurde im 13. Jahrhundert durch Herzog Barnim I. von Pommern gegründet. Aus den Dörfern Altstädt, Falkenberg und Jüteritz ließ er die Stadt planmäßig anlegen. Die Randlage im Dreiländereck von Pommern, Mecklenburg und Brandenburg machte Strasburg zum Ziel zahlreicher Grenzkriege. Mit dem Frieden von Prenzlau im Jahre 1479 kam die Uckermark einschließlich Strasburg endgültig zu Brandenburg.

Im 17. Jahrhundert wurde die Einwohnerzahl der Stadt durch den Dreißigjährigen Krieg, Stadtbrände und die Pest zeitweise auf 200 dezimiert.

Mit der Ansiedlung von 244 Glaubensflüchtlingen aus Frankreich, den Hugenotten, Ende des 17. Jahrhunderts begann die wirtschaftliche Erholung Strasburgs. Im Zeitalter der Industrialisierung erhielt die Stadt Ende des 19. Jahrhunderts Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz.

Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Strasburg 1945 zu 55 % zerstört und in den 1950/60er Jahren wiederaufgebaut.

Bis 1945 war Strasburg ein Bestandteil der preußischen Provinz Brandenburg. Mit Auflösung der Länder in der DDR im Jahre 1952 kam die Strasburg zum Bezirk Neubrandenburg und wurde Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises.

1990 kam Strasburg zum neukonstituierten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern und im Zuge der Verwaltungsreform 1994 unter Verlust des Kreissitzes zum neuen Landkreis Uecker-Randow. Obwohl der größte Teil der Uckermark anlässlich der Länderneubildung 1990 wieder zum Land Brandenburg kam, verblieb Strasburg aufgrund des Ergebnisses eines Bürgerentscheides im Jahre 1991 bei Mecklenburg-Vorpommern.

Seit dem 1. März 1995 lautet der offizielle Stadtname "Strasburg (Uckermark)".
Die Innenstadt wurde im Rahmen der Städtebauförderung seit 1991 gründlich saniert.

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